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Herausforderung für die Herstellung: Wie Kundenbedarf und Herstellungskapazitäten abgeglichen werden

Armin Wagner von der Concept AG, der Unternehmensberatung zur Steigerung der Produktivität, erklärt in diesem Video welche Möglichkeiten es gibt, um die Herstellungs-Kapazitäten zu erweitern, was bei der Kapazitätserweiterung zu beachten ist und welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen.

Bevor ich mir die Frage stelle wie die Kapazitäten weiter auszubauen sind, muss ich zunächst mal wissen, welche Kapazitäten nutze ich heute im Unternehmen in dem Operations-Bereich, im Produktionsumfeld und dazu gehe ich in einem ersten Schritt über eine Analyse, über methodische Methoden rein und prüfe über Nutzungsgrad der Maschinen, über Wertstrom-Analysen, über weitere Methoden auch Multi-Momentaufnahmen. Wenn es dann auch um Mitarbeiterkapazitäten geht: Wo kann ich denn Reserven überhaupt noch heben? So, das heißt, in einem weiteren Schritt würde ich dann versuchen die Maschinennutzung jeweils zu maximieren, da liegen wir üblicherweise heute im Produktionsumfeld bei circa 85 Prozent, minimum. Das kann dann auf über 90 Prozent steigen, je nach Variante, je nach Produktionssystem und würde dann natürlich entsprechend die Mitarbeiter darauf abstimmen und ich würde vor allem dann auch die Produktionsprozesse optimieren, verschlanken sagt man dazu, also überlegen: Wie kann ich denn mit den Mitteln, die ich habe, effektiv am meisten rausholen? Das sind aber auch dann die Mitarbeiter, wo ich dann über Mehrmaschinenbedienung nachdenke und auch die Trennung von wertschöpfenden Tätigkeiten und nicht wertschöpfenden Tätigkeiten, also die typischen Materialversorgungs-Themen, dass ich die voneinander trenne.
Zunächst mal muss ja wissen: Es gibt ja immer die Möglichkeit im eigenen Unternehmen, in dem Produktionsumfeld, in der Wertschöpfungskette, zu optimieren. Also würde ich damit auch starten, beginnen und das vor allen anderen Themen voranstellen. Würde dann, im Anschluss daran, drüber nachdenken externe Kapazitäten weiter zu nutzen, durch Lieferanten. Das sind dann oftmals auch die Themen mit make-or-buy, zu kombinieren. Würde dann auch verlängerte Werkbänke mit einbeziehen, bevor ich dann über weitere Schritte nachdenke, die dann Richtung Erweiterung bestehender Flächen, eigener Flächen, gehen bis zur Grüne-Wiese-Planung und vor allem, Hintergrund muss man dann eben auch die Mitarbeiter miteinbeziehen, die, natürlich, da ein Stück weit maßgeblich sind.
Für mich sind es zwei wesentliche Elemente: Das eine ist das Management selber. Das muss vorleben, das muss aktiv mitmachen. Das heißt, nicht am Schreibtisch, das heißt konkret vor Ort, im Produktionsumfeld, in der Wertschöpfungskette und muss quasi damit signalisieren: Das ist gewollt, das ist umzusetzen und zu verbessern. Das zweite Element sind natürlich die Mitarbeiter selber und das geht eben nur dort, wo auch die Optimierungen stattfinden und das ist immer vor Ort, direkt in dem Produktionsumfeld, in der Wertschöpfungskette, sodass auch möglichst alle Mitarbeiter hier einzubinden sind in diesen Veränderungsprozess.
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