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Prozessoptimierung entlang SCOR-Modell

Prozesse zu verändern bedeutet, tief in die DNA eines Unternehmens einzugreifen. Aus dem Grund werden Prozessoptimierungen häufig über einen längeren Zeitraum gescheut. Dabei finden sich gerade in diesem Feld große Potenziale in Hinblick auf Ertrag und Liquidität.

Für die Prozessoptimierung in Unternehmen hat sich das referenzielle SCOR-Modell bewährt. Im Rahmen unserer Arbeit mit Ihrer Wertschöpfungskette greifen wir darauf gerne zurück.

Die Anforderungen an Logistikleistungen nehmen laufend zu: Ständige Verfügbarkeit, kurze Lieferzeiten und agile Lieferkonditionen stellen neue Herausforderungen an das Supply Chain Network eines Unternehmens. Auch die zunehmende Internationalisierung hat den Druck auf Unternehmen erhöht. Dabei ist die Effizienz der Prozesse ein kritisches Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb geworden.

Der Schlüssel, dieser wachsenden Komplexität zu begegnen, ist eine klug organisierte Wertschöpfungspartnerschaft. So kann sich jeder Akteur im Liefernetzwerk auf die eigene Kernkompetenz fokussieren und von den Qualitäten der anderen profitieren. Damit eine solche übergreifende Logistikkette gut funktioniert, ist ein fähiges, übergreifendes Management unverzichtbar.

Prozessoptimierung entlang SCOR-Modell

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Kundensituation: wann Prozessoptimierung nach SCOR sinnvoll ist

Bei unternehmensinternen und -externen Prozessen ist so gut wie immer „Luft nach oben“. Somit ist Prozessoptimierung ein Arbeitsfeld, das anzupacken sich lohnt. In bestimmten Situationen oder unternehmerischen Phasen der Veränderung ist sie ganz besonders sinnvoll: etwa, wenn ein Unternehmen stark wächst, mit einem Partner fusioniert oder ein anderes Unternehmen integriert.

Konkrete Situationen bei unseren Kunden, in denen eine Prozessoptimierung nach SCOR gute Ergebnisse liefert, sind:

  • Instabilität
  • Inkonsistenz
  • Fehlerquote
  • Integration von Unternehmen oder Produkten
  • Starkes Wachstum
  • Kostendruck

Wie wir Werte schaffen: Prozessoptimierung nach SCOR

Im Rahmen unserer Ansätze zur Prozessoptimierung verbinden wir Produktivität mit Systemeinstellungen und verfügbaren Fähigkeiten. 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Zusammenspiel von Prozessen innerhalb eines Unternehmens grafisch darzustellen: zum Beispiel das Prozesshaus, die Prozesspyramide oder die Prozesslandkarte. Ziel der Darstellungen ist es, Prozesse der Steuerung, der Wertschöpfung und unterstützende Abläufe abzubilden und zueinander in Beziehung zu setzen. Von dort ausgehend erfolgen schließlich Überlegungen zu möglichen Optimierungen und Umsetzungsstrategien.

Interne Prozessoptimierung ist das eine, häufig reicht die Wertschöpfungskette aber darüber hinaus. Um die Kommunikation und Verschränkung zwischen den einzelnen Kettengliedern optimal zu gestalten, eignet sich ein standardisiertes Referenzmodell.

Ein Prozessansatz der CONCEPT AG orientiert sich am SCOR-Modell, kurz für Supply Chain Operations Reference Model. Dieses Modell bietet dank seiner hohen Standardisierung einen zuverlässigen Referenzrahmen – auch über Unternehmensgrenzen hinaus. Dabei analysieren und optimieren wir mit unseren Kunden den gesamten wertschöpfungsrelevanten Prozess, sowohl direkt als auch indirekt. Dieser kann folgende Punkte umfassen:

  • Order to Cash: beschreibt den Prozess vom Kundenauftrag bis zum Zahlungseingang
  • Forecast to Warehouse: umfasst alle relevanten Planungsschritte von der Bedarfsplanung über die Kapazitätsplanung bis zur Detailplanung (Produktionslinien) 
  • Purchase to Pay: beschreibt den Beschaffungsprozess intern und extern (Link zum Einkauf)

Leistungen und Methoden des SCOR-Modells

Das SCOR-Prozessreferenzmodell wurde 1996 erstmals vorgelegt. Dahinter steht der Supply Chain Council, ein branchenübergreifender Zusammenschluss von mehr als 1000 Unternehmen der Industrie. 

Das Modell umfasst eine standardisierte Beschreibung sämtlicher Tätigkeiten entlang der Logistikkette. Das beginnt beim Auftragseingang, inkludiert die Beschaffung von Rohstoffen, deren Verarbeitung und die Produktion von Gütern. Zuletzt erfolgt die Distribution, Zustellung und Retourenverarbeitung von Waren. 

Für jeden Prozess werden verschiedene Merkmale definiert: notwendiger Input, zu erwartender Output, Ressourcen, Strukturen und Kontrolle / Management. In SCOR werden diese wiederum durch konkrete Arbeitsschritte ergänzt: Planen, Beschaffen, Herstellen, Liefern, Rückliefern, Steuern. Auf jeder Stufe der Wertkette werden die Verantwortlichkeiten entsprechend dargestellt.

Einer der Vorzüge des SCOR-Modells ist seine Ebenenstruktur. Dadurch lässt sich der Grad der Detaillierung stufenweise erhöhen: beginnend mit der Basisebene und aufbauend bis zur unternehmensspezifischen Untergliederung in konkrete Prozessschritte. In seiner Formulierung ist es bewusst allgemein gehalten, um eine branchenübergreifende Gültigkeit zu gewährleisten.


Das SCOR-Modell in der Anwendung

Die Vorgehensweise entlang der SCOR-Methode ist in fünf Steps unterteilt:

  • Erfassung des Ist-Zustandes
  • Darstellung des Ist-Zustandes
  • Analyse des Ist-Zustandes
  • Optimierung der Prozesse (Ermittlung und Darstellung des Soll-Zustandes)
  • Einführung des Soll-Zustandes

Mit dem SCOR-Modell wird die komplette Lieferkette beschrieben: vom Beschaffungsprozess bis zum Endkunden bzw. Verbraucher. Das Modell funktioniert branchenübergreifend und nach einem einheitlichen Konzept. Indem es die relevanten Abläufe sämtlicher Partner innerhalb der Supply Chain beschreibt, hilft es beim globalen Verständnis und der übersichtlichen Darstellung der Prozesskette.

Da Analyse, Darstellung und Optimierung mit nur einem Werkzeug erfolgen, ist der Ansatz leicht verständlich und kostengünstig. Ziel unser Beratungsleistung ist es, Sie bei der Integration des Modells zu unterstützen, sodass Sie nachhaltig davon profitieren.


Digitale Prozessoptimierung

Die digitale Transformation bietet viele neue Möglichkeiten. Jedoch sollte von Fall zu Fall geprüft werden, wo und in welchem Ausmaß sie sinnvoll ist. Bei CONCEPT AG arbeiten wir gemäß dem Motto: „Nicht alles, was machbar ist, ist auch sinnvoll – wenn es aber sinnvoll ist, wird es konsequent umgesetzt.“

Eine unserer zentralen Leistungen in diesem Feld ist die Prozessunterstützung durch den gezielten Einsatz von Digitalisierungsinstrumenten. Systeme und Tools müssen Prozesse vereinfachen oder wesentlich unterstützen, damit ihre Implementierung sinnvoll ist. Wir unterziehen sämtliche digitalen Instrumente einer nutzenorientierten Prüfung, bevor wir ihren Einsatz empfehlen.


Optimieren Sie jetzt Ihre Logistikprozesse!

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Stephan Willigens

Supply Network Management und Analytics: Quantensprung für Planung, Einkauf, Produktion und Logistik


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