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09.05.2019

Productivity Symposium 2019

Productivity Symposium 2019: Clevere Ideen für mehr Produktivität in der digitalen Zukunft.

Für die Unternehmen in Deutschland ist eine hohe Produktivität wichtiger denn je. Damit sie im Zeitalter der Digitalisierung gelingt, sind neue, intelligente Lösungen erforderlich. Auf dem Productivity Symposium 2019 wurde intensiv über zukunftsweisende Konzepte diskutiert, herausragende Ideen wurden prämiert und der Kontakt zwischen Start-ups und Mittelstand ermöglicht.


Beim Productivity Symposium drehte sich alles um die Schlüsselgröße Produktivität, die seit Jahren in Deutschland schwächelt – und das im Zeitalter der Digitalisierung. „Das Thema ist ein Dauerbrenner für Unternehmen, denn sie müssen produktiver werden, um ihre Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Damit das schneller gelingt, bieten wir dem Mittelstand eine Plattform, um innovative Ansätze von Start-ups und die klugen Köpfe hinter den smarten Entwicklungen kennenzulernen. Dieser Austausch ist auch eine Chance, um dem IT-Fachkräftemangel in mittelständischen Firmen entgegenzutreten“, erläuterte Dr. Harald Balzer, Vorstandsvorsitzender der CONCEPT AG, die inhaltliche Ausrichtung des Symposiums, das mit ca. 150 Experten aus Wirtschaft und Forschung sowie Querdenkern aus Sport und Start-ups in Neu-Ulm in der Oldtimerfabrik Classic stattfand.


Das Start-up-Gen im Mittelstand entdecken
„Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Es geht immer um die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit“, ist Dr. Thomas Fischer, CEO der Allfoye Managementberatung, überzeugt. In seiner Keynote „Den Elefanten zum Tanzen bringen – was Mittelständler von Start-ups lernen können“ stellte er Erfolgsrezepte vor, mit denen es mittelständischen Unternehmen gelingt, systematisch Potenziale aus ihrem Kerngeschäft für die Generierung innovativer Geschäftsmodelle und deren Integration und Skalierung zu nutzen. Konkret und unterhaltsam beschrieb er Stellhebel für etablierte Unternehmen, um das Start-up-Gen in sich zu entdecken und den strategischen Wandel zu gestalten. 
Die eigenen Mitarbeiter in die Zukunft mitnehmen 
Investitionen müssen sich heute schneller amortisieren können als früher, weil die Nutzungsdauer für die Unternehmen viel kürzer ist. Das setze eine entsprechend hohe Produktivität voraus, verdeutlichte Uwe Burkert. Der Chefvolkswirt der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) glaubt, „wem Veränderung nicht gefällt, den wird der Weg in die Irrelevanz noch viel mehr schmerzen.“
Die digitale Transformation in Unternehmen voranzutreiben, setzt voraus, ihre Themen zu verstehen: Blockchain, Internet of Things (IoT), agile Arbeitsweisen, um beispielhaft nur einige Buzzwords zu nennen. Darauf aufbauend muss sich die betriebliche Kommunikation ändern, damit die zunehmend komplexer werdende Welt verständlich bleibt. „Nach außen wird Unternehmenskommunikation zum Informations- und Impulsgeber, um Trends zu promoten, innovative Technologien zu erklären und neue Partner auf das Unternehmen aufmerksam zu machen. Nach innen ist es entscheidend, die eigenen Mitarbeiter mitzunehmen auf die Reise in die Zukunft, dabei Ängste zu entkräften und Optimismus zu verbreiten“, sagte Veit Mathauer, Geschäftsführer der auf erklärungsintensive Themen spezialisierten PR-Agentur Sympra. Den Fokus auf die Mitarbeiter richtete auch Gerhard Kaminski, Mitglied der Geschäftsführung der Schwenk Baustoffgruppe: „Beim Begriff Digitalisierung denken viele in erster Line an Technik. Für uns stehen die Menschen im Mittelpunkt, die zukünftige Technologien entwickeln und anwenden, statt der Technik, die von Menschen bedient wird.“ 
 

Erfolgreiche Digitalisierung braucht passende Infrastruktur 
Höher, schneller, weiter – intensiv diskutierten auf dem Podium Dr. Harald Balzer, Vorstandsvorsitzender der CONCEPT AG, Uwe Burkert, Chefvolkswirt der Landesbank Baden-Württemberg, Norbert Haug, ehemaliger Mercedes-Motorsportchef, und Wolfgang Dietrich, Präsident des VfB Stuttgart, aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wie Daten der Produktivität nutzen. „Viele digitale Daten sind bereits heute im Unternehmen vorhanden, werden aber noch nicht genutzt“, berichtet Dr. Harald Balzer. „Das liegt auch an der hohen Verunsicherung im Mittelstand, wo man überhaupt anfangen soll, um den ersten Schritt in Richtung Digitalisierung zu gehen.“ Einig waren sich die Diskutanten, dass für die erfolgreiche Digitalisierung die rechtlichen Rahmenbedingungen und die technische Infrastruktur stimmen müssen. 
 

Productivity Award erstmalig verliehen 
Zum ersten Mal wurde der Productivity Award für ein besonders produktivitätssteigerndes Kundenprojekt verliehen. Den Preis lobte die CONCEPT AG gemeinsam mit dem Veranstaltungspartner, der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft BANSBACH GmbH, sowie den Sponsoren LBBW und adjust AG aus. Ausgezeichnet wurde die Schweizer Holding Interroll. Der global führende Anbieter von Lösungen für den Materialfluss entwickelte und implementierte innerhalb kürzester Zeit eine Applikation, die das Monitoren von Fehlteilen äußerst effizient macht. 
 

Vorbildhafte Lösungen für die Fabrik von morgen 
Wie intelligent sich in der Praxis Daten für mehr Produktivität nutzen lassen, zeigten während des Symposiums 15 Start-ups mit unterschiedlichen Entwicklungen aus den Bereichen Production Analytics, Industrie 4.0, Supply Chain Analytics & Materials Management und HR Management & Organization. Die Start-ups Extheria, Adlatus Robotics und Aucobo erhielten die Gelegenheit, ihre Ideen vor dem exklusiven Teilnehmerkreis im Rahmen eines „Elevator-Pitch“ vorzustellen. Dabei gelang es den ausgewählten Start-ups, das fachkundige Publikum von ihrem immensen Potenzial zu überzeugen. Die Federführung bei der Auswahl übernahm BANSBACH. Die auf mittelständische Unternehmen ausgerichtete Kanzlei betreut über das BANSBACH Startup-Desk schon seit Langem Start-ups in allen Phasen ihrer Entwicklung.

 

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